Neues Holz-Aluminiumfenster mit schlankem Design

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Gutmann Bausysteme und der Werkzeughersteller Zuani TWT haben gemeinsam ein neues Holz-Aluminiumfenster entwickelt: Mira TWT geht ab März 2021 an den Start.

Branchenexperten sind sich einig, dass Holz-Aluminiumfenster ihren Marktanteil in den kommenden Jahren weiter steigern werden. Eine 2020 von Interconnection Consulting veröffentlichte Studie prognostiziert eine Quote von 15,6 % bis 2023. „Wir liegen mit dem neuen System klar im Trend“, formuliert Martin Rauscher, Geschäftsführer von Zuani TWT, „wir sind überzeugt, dass der Markt das neue System gut annimmt – Anfragen von Anwenderseite liegen bereits vor.“

Anforderungen aus dem Markt

Diese optimistische Einschätzung teilt auch Gutmann-Geschäftsführer Arnd Brinkmann: „Mit dieser Innovation reagieren wir auf Anforderungen des Marktes. Sowohl Investoren, Planer wie auch Kunden aus dem Handwerk sind an uns herangetreten mit dem Wunsch nach einem System mit mehr Glasfläche, schlankerem Design und sehr guten technischen Werten, das auch für große statische Elemente und im Neubau wie in der Renovierung einsetzbar ist.“

Komplettes Holz- und Holz-Aluminiumfenster in 68 mm Holzbreite

Das neue Mira TWT / Mira contour TWT weist durchgängig eine Holzbreite von nur 68 mm auf. Die Stulpansichtsbreite beträgt 110 mm im Doppelfalz. Die besondere Innovation: Der Verarbeiter kann mit dem Holzquerschnitt 68 mm x 68 mm ein komplettes Fenster bauen. Rahmen, Flügel, Kämpfer oder Setzholz – alle Komponenten können in 68 mm ausgeführt werden. Sämtliche gängigen Öffnungsarten und Fensterformen sind möglich.

Aufgrund des höheren Glasanteils und den schmalen Ansichtsbreiten kann Mira TWT mit verbesserten U-Werten punkten. Bei der Einbruchhemmung ist eine Einstufung in die Klasse RC 2 vorgesehen. Für Schlagregendichtheit. Windlast, Luftdurchlässigkeit und Stoßfestigkeit laufen derzeit die Prüfungen, hier wird Mira TWT in jedem Fall mindestens die Standardwerte erreichen.

Erstmalig möglich ist es, auch im Bereich klassisches Holzfenster mittels Neukonstruktion der Regenschutzschiene Gutmann Spree TWT und einem Fensterbankfalz von 30 mm eine Holzbreite am Rahmen-Unterstück von 68 mm zu fertigen - inklusive fachgerechter Montage einer Aluminium-Fensterbank..

Geringe Zusatzinvestitionen nötig

Die optimierte Profilgeometrie für CNC Maschinentechnik und eine optionale Glasverklebung bei großen Elementen sind charakteristisch für die Produktion des neuen Fensters. Statt des bisher verwendeten Drehhalters kommt jetzt ein Klipshalter zum Einsatz, der Flügel des Mira TWT muss nurmehr aufgeklipst werden, das Drehen um 90° bei der Montage fällt weg. Der Verarbeiter benötigt für die Fertigung in der Werkstatt insgesamt keine größeren Investitionen, er kann mit Erweiterungen des Werkzeugbestandes arbeiten. Daher sind auch keine speziellen Schulungen notwendig, das System ist sozusagen selbsterklärend.

 

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