Vostermans liefert Aluminiumträger für Beatmungsgeräte 

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Die Corona-Pandemie hat den Bedarf an medizinischen Ausrüstungen, zum Beispiel von Beatmungsgeräten, sprunghaft ansteigen lassen.

Ein Kunde der Vostermans Alu Foundries, der Atemgeräte für Intensivstationen in Krankenhäusern entwickelt und implementiert, beauftragte daher den Gießspezialisten, in kürzester Zeit 700 Aluminiumträger für diese Geräte zu gießen.

Aufgrund der geforderten kurzen Lieferzeit konnte das Projekt nur erfolgreich sein, wenn alle einzelnen Prozessschritte gleich „beim ersten Anlauf“ richtig umgesetzt würden.Theo Smeenk, ein Guss- und Bearbeitungsspezialist bei Vostermans Alu Foundries, schildert die Herausforderung hinsichtlich der technischen und organisatorischen Abläufe. „Normalerweise dauert es mehrere Monate, ein reproduzierbares Produkt, das allen Anforderungen entspricht, herzustellen. Aber in diesem speziellen Fall habe ich persönlich das Bedürfnis verspürt, als Lieferant von Aluminiumkomponenten einen besonderen Beitrag zu leisten, um den Druck und den Stress der Krankenhäuser zu minimieren. Als Organisation haben wir alle uns möglichen Anstrengungen unternommen, die 700 Aluminiumkomponenten in kürzester Zeit bereitzustellen.“

Die Stärke von Vostermans liegt darin, dass das Unternehmen betriebsintern über eine Vielzahl unterschiedlicher Guss-Technologien sowie extern über ein festes Team zuverlässiger Partner verfügt, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Dies erwies sich bei Eingang dieser Anfrage als sehr nützlich. Smeenk beschreibt es wie folgt: „Die Anfrage war schon sehr komplex, da wir von Null anfangen mussten. Ein Modell, Werkzeugmaschinen, unterschiedliche Formen – all das musste erst entwickelt werden, bevor in unserer Fertigungsanlage gießen und im Anschluss die Produkte schleifen und nacharbeiten konnten, damit die fertigen Produkte auch tatsächlich den Vorgaben des Kunden entsprechen würden. Aufgrund der kurzen Lieferzeit konnte das Projekt nur dann erfolgreich sein, wenn alle einzelnen Prozessschritte gleich beim ersten Anlauf richtig umgesetzt würden.“

Aluminiumträger aus Sandguss

Eine Anzahl der Schleifarbeiten sowie die Produktion der Gussmodelle werden in Kooperation mit zwei Partnern ausgeführt. Es war daher wichtig, dass auch die Partnerfirmen den engen Zeitplan einhalten würden. „Am ersten Sonntag des Projekts setzten wir uns mit beiden Partnern zusammen, um den Auftrag weiter zu besprechen und vorzubereiten“, erläutert Smeenk. „Zusammen entschieden wir, dass ein Zeitfenster von zwei Wochen realistisch für die transportfertige Bereitstellung der gesamten 700 Güsse wäre.“

Für zwei Wochen ging es in der Sandgießerei nur um diesen einen Auftrag. In der Schleiferei stapelten sich auf allen Arbeitsplätzen Dutzende dieser 5-beinigen Träger und warteten darauf, geschliffen zu werden. „Natürlich durften andere Aufträge nicht vernachlässigt werden. Trotz der großen Herausforderung gelang es uns, alle 700 Güsse innerhalb der zwei Wochen zu gießen, zu schleifen, herzustellen und rechtzeitig auszuliefern. Es war ein großartiges Gefühl, solch einen wichtigen Auftrag in so kurzer Zeit fertigzustellen“, so Smeenk.

„Jetzt, da die Corona-Krise mehr unter Kontrolle zu sein scheint, können wir als Organisation auf viele neue Erfahrungen zurückblicken“, ergänzt er. „Dank dieser neuen Erfahrungen werden wir in der Lage sein, Kunden in der Zukunft noch schneller durch den Entwicklungsprozess zu führen. Darüber hinaus hat es sich als unabdingbar erwiesen, gute, zuverlässige Partner und qualifiziertes Personal zu haben. Schließlich haben wir all das nicht allein geschafft.“

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