Semas hebt Produktionsembargo von Alunorte auf

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Die Umweltbehörde im brasilianischen Bundesstaat Pará, Semas, hat mitgeteilt, dass Hydro’s Aluminiumoxidfabrik Alunorte den Normalbetrieb sicher wieder aufnehmen kann, und auf dieser Grundlage das Produktionsembargo aufgehoben.

„Semas’ Entscheidung erkennt an, dass der Betrieb von Alunorte sicher ist. Wir werden den Dialog mit den Behörden fortsetzen, um die volle Wiederaufnahme der Produktion zu erreichen“, sagt John Thuestad, der den Geschäftsbereich Bauxit und Alumina bei Hydro leitet. Eine Studie der Federal University of Campina Grande, die als Spezialist auf dem Gebiet der Chemie-Ingenieurwissenschaften in Brasilien anerkannt ist, kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Alunorte aus wasserwirtschaftlicher Sicht wieder vollumfänglich seine Produktion aufnehmen kann. Trotz der Aufhebung des Produktionsembargos von Semas ist keine sofortige Wiederaufnahme des Vollbetriebs von Alunorte möglich, da das Embargo des Bundesgerichtshofs zunächst in Kraft bleibt. Alunorte wird das Gericht über die Entscheidung von Semas informieren.

Alunorte produziert seit März 2018 mit halber Kapazität, nachdem die brasilianischen Behörden Embargos verhängt hatten. Mitte Februar 2018 wurde die Stadt Barcarena, einschließlich der Raffinerie Alunorte, von extremen Regenfällen heimgesucht, die zu Überschwemmungen in der Region führten. Firmeninterne und externe Untersuchungen haben inzwischen bestätigt, dass keine Bauxitrückstände infolge des Regens in die Umwelt gelangt sind.

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