Pulverlackierung gegen Korrosion

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Klemmverbinder aus Aluminium zeigen sich dank ihrer Pulverbeschichtung auch nach 500 Stunden in der Salzsprühnebel-Kammer unbeschadet.

 Was leisten Pulverbeschichtungen wirklich? Diese Frage ließ sich Inocon, Rheinbach, jetzt durch ein normgerechtes Gutachten beantworten. Das Solinger Institut für Galvano- und Oberflächentechnik IGOS steckte dafür einen Standard- Kreuzklemmenverbinder in die Prüfkammer und unterzog ihn einem Langzeit-Salzsprühnebeltest. Der Klemmverbinder aus Aluminium wird werksseitig mit einer schwarzen Pulverbeschichtung versehen, die mit rund 180 µm Stärke extrem korrosionsfest ist. So ließ die Prüfung gemäß DIN EN ISO 9227 NSS:2017-07 weder nach 240 Stunden, nach 360 Stunden noch nach 504 Stunden Beanspruchung keinerlei korrosive Veränderung des Normelementes erkennen. Damit wird sogar die Sollzeit für die höchste Beständigkeitsklasse C5 der DIN 55633:2009-04 um beachtenswerte 24 Stunden überschritten. Das Gutachten von IGOS attestiert dem Prüfteil „keine sichtbaren Veränderungen auf der Prüffläche“. Von einer weiteren Prüfung über die 500 Stunden hinaus wurde aus wirtschaftlichen Aspekten abgesehen.

Wirtschaftlich und dauerhaft

Pulverbeschichtungen erweisen sich als sehr dauerhaft und korrosionsbeständig, weil sie korrosiven Medien den Zugang zum sensiblen Substrat darunter versperren – in diesem Fall zum Aluminium-Werkstoff. Inocon appliziert Pulverlacke generell mittels eines elektrostatischen Verfahrens, das Materialverlust durch Overspray erheblich reduziert. Anschließend bei erhöhter Temperatur verschmolzen, bilden sich so porenfreie, ausreichend dicke Schichten aus – auch an Kanten und Ecken, was kritische Schwachstellen durch so genannte Kantenflucht vermeidet. Pulverlackierungen gelten als ausgesprochen ökonomisch und ökologisch – schließlich kommen bei der Applikation keine Lösemittel zum Einsatz.

Leichter und preisgünstiger

Mit derlei qualitativ hochwertigen Pulverbeschichtungen bietet Inocon interessante Alternativen zu Verbindungselementen aus Edelstahl an. Die Aluminiumbauteile sind nicht nur preisgünstiger, sondern auch leichter – ein wichtiges Argument für so manche gewichtssensiblen Anwendungsszenarien.

 

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