Produktion von Aerosoldosen aus Aluminium deutlich gestiegen

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Die Hersteller von Aerosoldosen aus Aluminium befinden sich auf einem guten Kurs. Die im Aerobal-Verband zusammengeschlossenen Firmen haben in der ersten Jahreshälfte 2018 mit knapp 3,3 Milliarden Einheiten deutlich mehr Aluminiumdosen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum produziert. Das entspricht, bereinigt um das Produktionsvolumen neuer Mitgliedsfirmen, einem Marktzuwachs von rund fünf Prozent.

Die weiterhin lebhafte weltweite Nachfrage nach Deos und Antitranspirantien ist dabei einer der wesentlichen Gründe für das gute Produktionsergebnis. Aber auch Kosmetikprodukte wie Trockenshampoos, Duschschäume und Sonnencremes tragen zu den Steigerungsraten der Branche bei. Hinzu kommt noch eine zunehmende Nachfrage aus dem pharmazeutischen Sektor.

Bei der Betrachtung der weltweit bedeutenden Wirtschaftsräume präsentieren sich die mengenmäßig dominierenden Märkte Europa und Nordamerika auf hohem Niveau stabil. Die wesentlichen Wachstumsimpulse geben aber in erster Linie die Märkte in Asien und Südamerika.

Auch die globalen Diskussionen über Mikroplastik in unserer Umwelt und die wachsenden Müllmengen aus Kunststoffen in den Weltmeeren sprechen für Metallverpackungen. So liefert der hohe Materialwert von Aluminium, der der höchste aller Verpackungsmaterialien ist, über die gesamte Liefer- und Produktionskette einen wirkungsvollen Anreiz, Aluminium zu sammeln und einer umweltschonenden Verwertung zuzuführen.

Um ihre gute Position bei der Nachhaltigkeit von Verpackungen weiter auszubauen, setzen die Hersteller von Aluminiumdosen auf Kooperation und Forschung. Aerobal-Präsident Leopold Werdich dazu: „Unsere Mitgliedsunternehmen forschen gemeinsam mit Vormateriallieferanten intensiv an neuen Dosenlegierungen. Sie werden dazu beitragen, das ohnehin schon geringe Gewicht von Aluminiumdosen im Sinne einer höchstmöglichen Ressourceneffizienz noch weiter zu reduzieren. Damit wird sich der CO2-Fußabdruck der Aluminiumdose nochmals verbessern.“

Insgesamt also gute Gründe für die Branche, um optimistisch in die Zukunft zu schauen. Laut Aerobal-Generalsekretär Gregor Spengler werden die aktuellen Auftragseingänge und die Aussichten für die nächsten Monate insgesamt positiv eingeschätzt, sodass die Branche zuversichtlich ist, das gute Ergebnis aus dem Vorjahr 2018 nochmals übertreffen zu können.

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