Plasmatreat erweitert seine F & E-Abteilung

Plasmatreat erweitert seine F & E-Abteilung

Plasmatreat baut seine Forschungs- und Entwicklungsabteilung weiter aus. Im neuen Technologiezentrum am Firmensitz in Steinhagen werden künftig nicht nur innovative Plasmabeschichtungsverfahren entwickelt, sondern auch Tagungen und Verfahrenspräsentationen stattfinden. Der 4,5 Mio. Euro teure Neubau wurde am 30. Oktober mit einem Festakt eingeweiht.

Das Technologiezentrum beherbergt auf einer Gesamtfläche von 1.400 Quadratmetern die Abteilungen Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik. „Dort werden unter anderem Plasmaverfahren für neue, umweltfreundliche Direkt-Haftverbunde entwickeln“, berichtet Plasmatreat-CEO Dipl.-Ing. Christian Buske. Eine weitere Forschergruppe wird sich mit der Plasma-Oberflächenfunktionalisierung für die hochperformante, strukturelle Klebstoffhaftung befassen. Darüber hinaus forscht das Unternehmen an integrierten Verfahren zur Plasmabeschichtung. Sie sollen den Digitaldruck auf einem großen Spektrum von Oberflächen ermöglichen, die sich normalerweise nur schwer bedrucken lassen. Neue Openair-Plasmaâ Verfahren für die Elektronikfertigung sind ebenfalls in der Entwicklung.

Im neuen Gebäude befindet sich auch ein mikrobiologisches Prüflabor. Hier untersuchen die Plasmatreat-Spezialisten künftig, wie das patentierte Openair-Plasmaâ Verfahren zur Desinfektion von Verpackungsmaterialien oder Steril-Räumen eingesetzt werden kann. Neben der Forschung kommt dem Bereich Weiterbildung eine große Bedeutung zu: In einem 200 Personen fassenden Tagungsraum werden Schulungen, Verfahrenspräsentationen und Sitzungen von Arbeitskreisen zur Plasmaforschung stattfinden. Kunden von Plasmatreat haben zudem die Möglichkeit, ihre Anlagen im Technologiezentrum prozesstechnisch einzufahren und Nullserien zu fertigen.

Der Neubau wurde am 30. Oktober mit einem Festakt im Beisein von Steinhagens Bürgermeister Klaus Besser und Plasmatreat-CEO Dipl.-Ing. Christian Buske eingeweiht. Kooperationspartner von Plasmatreat wie das Fraunhofer IFAM oder der Automobilzulieferer Hella vermittelten in Vorträgen und kleinen Experimenten interessante Fakten zum Thema Plasma.

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