Plasmatreat eröffnet Niederlassung in der Schweiz

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Plasmatreat, Entwickler und Hersteller von Plasmatechnologien und -systemen zur Oberflächenvorbehandlung, hat eine Niederlassung in der Schweiz gegründet.

Mit der neuen Niederlassung will das Unternehmen die internationale Kundennähe weiter ausbauen und so den Schweizer Markt besser erschließen. Geführt wird das Unternehmen von Klaus Kresser (46), der als Experte der Klebstoffindustrie gilt und veüber branchenübergreifendes Wissen im internationalen Vertrieb, im Projektmanagement, aber auch in der Entwicklung von Klebstoffen und Lacken verfügt.

Plasmatreat Niederlassung soll Schweizer Technologieunternehmen unterstützen

Das neugegründete Unternehmen mit Sitz in Diepoldsau im Schweizer Rheintal hat sich u.a. das Ziel gesetzt, Schweizer Technologieunternehmen bei der Evaluierung und Implementierung der Plasma-Technologie in ihre Prozesse zu unterstützen. „In vielen Fällen arbeiten Schweizer Unternehmen an technischen Lösungen, die dann als Serienprodukt in Osteuropa oder Südostasien produziert werden. Die Entwicklung des Produktes aber auch die Entwicklung der Herstellungsprozesse findet losgelöst von den eigentlichen Herstellungsorten statt. Oftmals sind auch Schweizer Universitäten oder Institute in diese Prozesse involviert, die von großen europäischen Technologieunternehmen beauftragt werden. Diese Entwicklungsteams können auf unser Know-how, unsere Erfahrung und unsere Technologie bei ihrer Arbeit zurückgreifen. Durch die Niederlassung in der Schweiz sind wir vor Ort, können kurzfristig Termine wahrnehmen und Technologie- und Prozesswissen transferieren sowie die gesamte Kommunikation rund um diese Entwicklungsschritte verkürzen“, erklärt Kresser. Kresser selbst kann einen breiten Wissens- und Erfahrungsschatz in der Klebstoff- und Lackindustrie vorweisen. So war er bei namhaften Herstellern im Bereich der Entwicklung aber auch im Vertrieb tätig und gilt als ausgewiesener Klebespezialist.

Erfolgreiche Kooperation mit staatlichen Institutionen

Neben Universitäten und Instituten strebt die Plasmatreat Schweiz auch eine enge Zusammenarbeit mit staatlich-rechtlichen Agenturen, wie beispielsweise der Innosuisse an. Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung hat die Aufgabe, Innovationen im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. „In anderen Ländern arbeiten wir in ähnlichen Kooperationsverbunden mit Förderagenturen, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammen. Diese Kooperationen haben sich als sehr erfolgreich herausgestellt, da durch die finanzielle Unterstützung Innovationen in kurzer Zeit, sicher umgesetzt werden können. Somit trägt diese Konstellation zur Innovationsabsicherung, aber auch zur nachhaltigen Innovationsentwicklungen bei“, so Kresser. Besonders interessant sind solche Förderprojekte nach seiner Aussage für die in der Schweiz ansässigen Klebstoffhersteller. Aufgrund der Erfahrung mit Klebstoffen auf Seiten von Plasmatreat in Deutschland, aber auch aufgrund des beruflichen Werdegangs von Kresser, ist Plasmatreat Schweiz ein idealer Ansprechpartner, wenn es um innovative Lösungen rund um Klebstoffe und Haftverbesserungen geht. Daher liegt Kressers Augenmerk u.a. auch auf der Entwicklung technisch anspruchsvoller Klebeverbindungen und deren PlasmaPlus-Haftvermittler. „Gerade bei der Auslegung effizienter und umweltfreundlicher Klebeprozesse sind extrem saubere Oberflächen für langlebige Klebeverbindungen notwendig, die wir mit Openair-Plasma bereitstellen können“, hebt Kresser hervor.

Kresser leitet auch BT-Bond

Neben der Leitung der Niederlassung Plasmatreat Schweiz ist Kresser Global Market Segment Manager für den Bereich PT-Bond. Bei dieser Nanobeschichtung handelt es sich um einen transparenten Haftvermittler, der auf verschiedene Materialien, wie Metall, Glas, Keramik, Kunststoff etc. mit der PlasmaPlus-Technologie aufgetragen werden kann. PT-Bond ermöglicht aufgrund seiner hervorragenden Adhäsionseigenschaften stabile und langlebige Verbindungen zwischen unterschiedlichen Materialien, die sich ohne PT-Bond schlecht verkleben lassen. „Dieses Verfahren ist einer der vielen Prozesse, die wir mit unserer Openair-Plasmatechnologie abdecken können. Wir können Oberflächen aktivieren, reinigen und beschichten und bieten so für eine Vielzahl von Anwendungen und Industriezweigen zukunftsweisende Lösungen an“, führt Kresser weiter aus.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Plasmatreat ist mit seiner Technologie an keine spezielle Branche gebunden, denn die Oberflächenbehandlung mit Plasma lässt sich in unterschiedlichen Industrien einsetzen. Beispielsweise sind die Metalloberflächenbehandlung in der Uhrenindustrie, die Kunststoffbehandlung in der Verpackungsherstellung aber auch Anwendungen in medizinischen Bereichen, in der Automobilindustrie oder der Elektronik- und Halbleiterfertigung interessante Einsatzbereiche der Openair-Plasmatechnologie. Auch diesen Kunden steht Kresser mit seinem Wissen und seiner Erfahrung zur Verfügung.

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