Foto: Innomax
Die System-Partnerschaft von Maximator Jet, Innomax und Omax wurde Ende September vereinbart.

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Maximator Jet wird Systempartner von Omax

Der Schweinfurter Wasserstrahl-Spezialist Maximator Jet hat eine strategische Allianz mit der Innomax AG geschlossen und vertreibt künftig Systeme von Omax.

Der Schweinfurter Wasserstrahl-Spezialist Maximator Jet hat eine strategische Allianz mit der Innomax AG geschlossen und vertreibt künftig Systeme von Omax.

Ende September hat Maximator Jet eine strategische Allianz mit der Innomax, Mönchengladbach, dem deutschen Lösungsanbieter für anspruchsvolle Wasserstrahltechnologie, vertraglich besiegelt.

Portfolio wird um Omax-Produktpalette erweitert

Mit diesem Schritt erweitert sich das Portfolio des Schweinfurter Wasserstrahl-Pioniers um die gesamte Produktpalette des Weltmarktführers Omax mitsamt dem dazugehörigen ganzheitlichen Kundenservice. Umgekehrt bringt Maximator Jet als unabhängiger Player 25 Jahre Wasserstrahl-Know-How und einen strategisch wichtigen Standort in Mitteldeutschland in die Omax-Vertriebsorganisation ein.

„Mit diesem dynamischen und organischen Wachstumsschub baut die Innomax ihren Wettbewerbsvorsprung im DACH-Raum spürbar aus“, heißt es in einer Pressemitteiluing. Sie biete der gesamten deutschen Industrie künftig aggregierte Kompetenz plus maßgeschneiderte Lösungen für alle aktuell möglichen Wasserstrahlanwendungen – von der weltweit kleinsten industrietauglichen Wasserstrahlschneidanlage bis hin zu großformatigen Systemen mit mehreren Köpfen und Brücken. Von dieser Konstellation profitierten nicht zuletzt die bestehenden STM-Kunden von Maximator Jet, denn sie würden weiterhin vollumfänglichen Support genießen, ihre bewährten Ansprechpartner behalten und von erweiterten Möglichkeiten für die Optimierung ihrer Produktionsprozesse profitieren.

System-Partnerschaft ist ein Glücksfall

„Für uns ist diese neue Partnerschaft ein Glücksfall“ freut sich Sven Anders, Ex-Geschäftsführer der alten und Chef-Technologe der neuen Maximator Jet. „Als eigenständiges Unternehmen mit dem Marktführer an unserer Seite können wir die Kompetenz eines Weltkonzerns mit der Agilität und Kundennähe eines mittelständischen Unternehmens verbinden. Das hat für alle Beteiligten Fantasie.“ Der Wasserstrahl-Spezialist hatte seit 1999 erfolgreich Wasserstrahlsysteme von STM weiterentwickelt und im gesamten DACH-Raum vertrieben, bis die Systempartnerschaft im August ein abruptes Ende fand. Nun ist Sven Anders vom 25. – 28.10.2022 auf der Euroblech in Hannover erstmals am Omax-Stand in Halle 12 vertreten. Bis zum Jahreswechsel soll auch das Test- und Schulungszentrum am Standort Schweinfurt auf Omax umgerüstet sein.

Für den deutschen Omax-Vertrieb und kundennahen Support zeichnet sich die Mönchengladbacher Innomax bereits seit 20 Jahren verantwortlich. Diese Tatsache verbindet das Unternehmen auch in punkto Background mit MaximatorJet, die ebenfalls seit Jahrzehnten als kreativer Hotshop für wirtschaftliche Abrasiv- und Reinwasserschneidlösungen im deutschen Markt etabliert ist.

Kundendienst und Service bleibt im vollen Umfang erhalten

Nicht zuletzt deshalb ist es Sven Anders angesichts der Umwälzungen der letzten Monate wichtig, dass sich seine STM-Stammkunden keine unbegründeten Sorgen machen. „Meinen aktuellen Kunden und STM-Anwendern, die künftig von Deutschland aus beraten werden wollen, stehen wir weiterhin in vollem Umfang zur Verfügung – das gilt für Manpower und Equipment gleichermaßen“ versichert der erfahrene Wasserstrahl-Ingenieur. Dies werde auch durch die Tatsache gewährleistet, dass ihm seine bewährte Führungsmannschaft auch künftig zur Seite steht. Sein Team soll bereits im Oktober sukzessive erweitert und auf das neue Portfolio geschult werden. Anfang 2023 wird auch die Tradition der Schweinfurter „Innovations-Tage“ wieder aufgenommen, an denen sich Anwender in bewährter Manier persönlich am Standort Schweinfurt über die neuesten Wasserstrahl-Trends informieren können. Ganz dem Motto: Alles wird gut und vieles besser.