Innovativer Kühlschmierstoff verdoppelt Werkzeugstandzeit

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Ein neuer Kühlschmierstoff von Oemeta sorgt dank innovativer Rezeptur für sehr hohe Schmierleistungen beim Zerspanen und für hohe Werkzeugstandzeiten.

Estramet S 77 ist ein wassermischbarer Kühlschmierstoff, der seine Stärken vor allem beim Zerspanen von hochlegierten Stählen sowie Aluminium- und Titanlegierungen ausspielt. Der Kühlschmierstoff ist dabei frei von Mineralöl, Bor und Formaldehyd sowie Fungizid und Aktivschwefel. Er sichert lange Werkzeugstandzeiten, was durch eine unabhängige Prüfinstanz bestätigt wurde. Malte Krone, Leiter Marketing und Produktmanagement bei Oemeta Chemische Werke GmbH, gerät geradezu ins Schwärmen: „Dass ein neuer Kühlschmierstoff Werkzeugstandzeiten glatt verdoppeln soll, wirkt fast unglaubwürdig, aber das sind nun mal die unabhängig gemessenen Ergebnisse“, versichert er.

Der Kühlschmierstoff Estramet S 77 aus synthetischen Esterölen erzielt außerordentlich hohe Schmierleistungen gerade bei der Bearbeitung von schwer zerspanbaren Materialien wie hochlegier­ten Stählen sowie Titan- und Nickelbasislegierungen. Diese hohe Schmierleistung mindert Verschleiß und schont die Schneidkanten der Werkzeuge. So hat das PTW Darmstadt in Zerspanungsversuchen beim Nutenfräsen von Titan-6-4 und Alloy 718 eine hundertprozentige Steigerung der Werkzeugstandzeiten gemessen. Deshalb verspricht der Hersteller mehr Bauteile pro Werkzeug und weniger Werkzeugwechsel.

Außerordentliche Schmierleistungen und Zerspanungsergebnisse

Der neue KSS ist frei von Mineralöl und zusätzlichen schmieraktiven Substanzen, wie zum Beispiel Schwefel- oder Chlorverbindungen. Die Kombination von modernsten Esterölen verschafft dem KSS dabei außerordentliche Schmierleistungen, mit denen sich ambitionierte Schnittparameter erreichen lassen. „Auf einem Schmierleistungsprüf­stand zeigten sich beispielsweise beim Gewindeformen um 40 Prozent geringere Drehmomente im Vergleich zu mineralölbasierten Produkten“, berichtet Krone.

In Kombination mit scharfen Werkzeugen erzielt Estramet S 77 außergewöhnliche Zerspanungsergebnisse mit hohen Oberflächen­güten, weil es die Bildung von Aufbauschneiden und das Ausbrechen der Schneidkante vermindert. Darüber hinaus ist die Emulsion sehr waschaktiv und sorgt aufgrund des geringeren Ölgehalts für saubere Bauteile und Maschinen, was den Aufwand für die Reinigung reduziert. „Sogar die Späne sind sauberer und damit leichter recycelbar“, betont Krone.

Lange Werkzeugstandzeiten sparen Prozesskosten

Die Neuentwicklung kann ab einer Konzentration von 3,5 % eingesetzt werden, was den Verbrauch gegenüber vergleichbaren Hochleistungs-Kühlschmierstoffen merklich verringert. Beim Neuan­satz und, viel wichtiger, beim Nachfüllen lassen sich laut Hersteller bis zu 50 % Konzentrat einsparen. Lange Standzeiten der Emulsion sorgen zudem für längere Wechselintervalle und höhere Maschinen­laufzeiten. „Wer die Gesamtkosten im Auge behält und vorausschau­end rechnet, kann mit Estramet S 77 seine Prozesskosten deutlich senken“, versichert Malte Krone abschließend.

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