Guala Closures schließt Übernahme von Closurelogic ab

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Guala Closures hat die Übernahme des auf Aluminiumverschlüsse spezialisierten deutschen Produzenten Closurelogic abgeschlossen. Guala Closures ist nach eigenen Angaben weltweiter Marktführer bei der Herstellung von Sicherheitsverschlüssen für alkoholische Getränke und Aluminiumverschlüssen für Wein, und einer der international führenden Akteure im Bereich der Herstellung und des Vertriebs von Aluminiumverschlüssen für die Getränkeindustrie.

Die Übernahme wurde über Guala Closures Deutschland GmbH abgewickelt, einem neu gegründeten Unternehmen, das sich zu 100% im Besitz des luxemburgischen Konzernunternehmens GCL International Sàrl befindet. Die im Anschluss an ein Insolvenzverfahren erfolgte Transaktion umfasst den Erwerb der materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände der Closurelogic GmbH, einschließlich des Werks in Worms im Gesamtwert von 7.2 Millionen Euro. Die Mitarbeiter von Closurelogic werden vollständig von Guala Closures Deutschland übernommen, gehören jedoch nicht länger dem früheren Pensionsfonds an.

Für das laufende Jahr plant das Management für Guala Closures Deutschland ein Vorhaben zur Steigerung der industriellen Effizienz; bereits 2020 soll eine positive Gewinnspanne erzielt werden, während die Zielsetzung für 2022 darin besteht, ein zweistelliges EBITDA zu erreichen.

In den kommenden zwei Wochen wird auch der Erwerb des Rohstoff- und Endproduktelagers für einen Betrag von rund 4.5 Millionen Euro zum Abschluss gebracht.

Die erworbene Geschäftstätigkeit erzielte 2019 einen Umsatz von rund 45 Millionen Euro, der insbesondere Verkäufen auf dem Markt für Mineralwasser in Glasflaschen zuzurechnen war, und von dem rund 50% in Deutschland und der Rest in Europa erwirtschaftet wurde. Zu den Hauptkunden von Closurelogic zählen die großen multinationalen Unternehmen und die wichtigsten deutschen Wassermarken. Die Rentabilität des Geschäftsjahres 2019 wurde durch zahlreiche Verwaltungs- und Produktionsprobleme beeinflusst, die zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens und zu einem negativen EBITDA geführt haben.

Konzernchef Marco Giovannini erklärt: „Ich bin sehr zufrieden mit dieser Übernahme, die uns eine bedeutende Präsenz auf dem deutschen Markt ermöglicht, auf dem wir im Mineralwassersektor bislang nur marginal vertreten waren. Durch die Übernahme werden wir darüber hinaus zu einem bedeutenden Akteur auf dem weltweiten Markt für Getränke und Mineralwasser in Glasflaschen und sichern uns freie Kapazitäten, die wir für weiteres Wachstum in diesem Sektor nutzen können. Der Markt für Glasflaschen ist ein Markt, der dank der beiden Triebkräfte Nachhaltigkeit und Premiumisierung in den kommenden Jahren zweifelsohne ein starkes Wachstum verzeichnen wird”.

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