Globale Automobilproduktion rückläufig

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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) erwartet für 2019 einen Rückgang der weltweiten Automobilproduktion um 4,1 Mio. Pkw auf 80,1 Mio. Pkw (-5%). Vor allem der chinesische Markt ist stark eingebrochen. Die Produktion in China wird voraussichtlich bei 20,9 Mio. Pkw liegen, das ist ein Rückgang von zehn Prozent. Auch in anderen großen Märkten fehlen Wachstumsimpulse: Der US-Light-Vehicle-Markt (2018: 17,2 Mio.) geht auf 16,9 Mio. zurück (-2%), Europa (EU28 & EFTA) verharrt mit 15,6 Mio. Pkw auf Vorjahresniveau.

Doch konnten die deutschen Automobilhersteller im bisherigen Jahresverlauf (Jan-Sept. 2019) ihre Marktanteile in Westeuropa, USA, Russland, Mexiko und Brasilien jeweils leicht steigern, in China sogar um 2,4 Prozentpunkte auf 24,5 Prozent. Das sei ein starker Beweis der deutschen Wettbewerbsfähigkeit, könne aber die Effekte der Marktrückgänge nicht kompensieren, wie Verbandschef Bernhard Mattes anlässlich der VDA-Jahrespressekonferenz sagte.

Für das kommende Jahr erwartet der VDA, dass sich die drei großen Marktregionen China, USA und Europa weiter rückläufig entwickeln. In Europa werfe die CO2-Regulierung ihre Schatten voraus. Den VDA-Prognosen zufolge wird der Pkw-Weltmarkt 2020 78,9 Mio. Einheiten erreichen (-1%).

Deutscher Pkw-Markt wächst 2019 auf 3,6 Mio. Neuzulassungen

Das Bild des deutschen Pkw-Marktes ist etwas freundlicher als Europa insgesamt. Im Gesamtjahr 2019 wird der Inlandsmarkt um vier Prozent auf 3,57 Mio. Pkw-Neuzulassungen steigen – das ist Höchststand in diesem Jahrzehnt. „Doch wachsen auch hier die Bäume nicht in den Himmel. 2020 werden es 3,43 Mio. Pkw-Neuzulassungen sein (-4%)“, so Mattes.

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