TCF-Zweikammerschmelzofen
Foto: Tenova LOI
Zweikammer-Schmelzofens TCF für höher verunreinigten Alu-Schrott

Prozesse / Technologie

TCF-Schmelzofen erfolgreich produktionsoptimiert

Tenova LOI Thermprocess hat die Produktionsoptimierung eines neuen Zweikammer-Schmelzofens TCF bei E-Max Billets erfolgreich abgeschlossen. 

Der Zweikammer-Ofen hat die vereinbarten Leistungsparameter erreicht und ist nun das einzige Schmelzaggregat für höher verunreinigten Schrott im Werk Kerkrade in den Niederlanden.

Tenova LOI Thermprocess erhielt den Auftrag für die Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines weiteren TCF-Ofen und eines Schmelz- und Gießofens (MCF) für die Produktionserweiterung und Modernisierung der Anlage des Kunden. 

Geringer Metallverlust, reduzierter Energieverbrauch

Die zuvor in Betrieb befindlichen Zweikammer-Schmelzöfen, die 1990 ebenfalls von Tenova LOI geliefert und installiert wurden, hatte E-Max Billets sukzessive aus der laufenden Produktion genommen. Sie werden nun nach 32 Betriebsjahren und 1.500.000 t geschmolzenem Aluminium abgerissen.

Der neue TCF erreicht eine Tagesleistung von 150 t Flüssigaluminium. Er reduziert den Metallverlust und den spezifischen Erdgasverbrauch pro Tonne geschmolzenen Aluminiums um mehr als 20 %. Darüber hinaus erlaubt die Effizienz der modernen TCF-Technologie im Vergleich zu früheren Anlagen die Behandlung von höher verunreinigten Schrotten. 

MCF-Ofen geht im Frühjahr 2023 in Betrieb

Der verbleibende Teil des Auftrags, der kippbare MCF, wird ebenfalls ab Frühjahr 2023 in Betrieb gehen. Als neue Technologie kann dieser MCF Schrotte mit leichten organischen Verunreinigungen in einer einzigen Ofenkammer schmelzen. Ein spezielles Verfahren sorgt für geringere Metallverluste und eine sichere integrierte Nachverbrennung, wodurch die Gesamtemissionen reduziert werden und eine nachhaltige und wirtschaftliche Produktion von Flüssigaluminium gewährleistet wird.