Die richtige Bearbeitung neuer (Leichtbau-)Werkstoffe

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Ein neues Whitepaper von Chicago Pneumatic gibt Tipps zur richtigen Bearbeitung neuer (Leichtbau-)Werkstoffe.

Chicago Pneumatic hat ein Whitepaper zu neuen (Leichtbau-)Werkstoffen verfasst und erklärt darin, worauf Anwender bei der Bearbeitung mit Druckluftwerkzeugen achten müssen. Denn Aluminium, Magnesium, Edelstahl oder Verbundwerkstoffe verhalten sich beim Schleifen, Trennen oder Bohren anders als Stahl und herkömmliche Eisenwerkstoffe. Das muss bei der Auswahl des geeigneten Werkzeugs sowie im Einsatz berücksichtigt werden.

Neues Whitepaper zeigt richtige Bearbeitung neuer (Leichtbau-)Werkstoffe

Im Maschinenbau, im Transportwesen und anderen Branchen wird Stahl in vielen Fällen durch neue, leichtere Werkstoffe ersetzt – wie Edelstahl, Aluminium, Magnesium, Titan oder Faserverbund-Werkstoffe. Ihr Vorteil: Die Bauteile werden leichter, dabei trotzdem oft fester und korrosionsbeständig. Und die Anwender senken ihren CO2-Ausstoß im späteren Betrieb, wenn bei der Konstruktion von Fahrzeugen, Flugzeugen oder Maschinen Gewicht eingespart werden kann.

Für die Bearbeitung mit Bohr- und Schleifmaschinen bringen diese Werkstoffe aber auch neue Herausforderungen mit sich: Aufgrund anderer mechanischer und thermischer Eigenschaften verhalten sie sich beim Schleifen und Trennen unterschiedlich – und erfordern zum Teil andere Werkzeuge oder Verfahren. Beispiele sind beim Bohren und Entgraten, beim Anfasen von Blechen oder Profilen, beim Glätten von Schweißnähten sowie im Finishing zu finden. Wie Anwender das am besten geeignete Werkzeug für ihren Werkstoff und die jeweilige Anwendung finden und worauf zu achten ist, hat Chicago Pneumatic in seinem neuen Whitepaper „Neue Werkstoffe in der Schwerindustrie – und was sie für Anwendungen und Werkzeuge in der Metallindustrie bedeuten“ zusammengefasst.

Einige Tipps aus dem Whitepaper:

  • Edelstahl hat eine geringere Wärmeleitfähigkeit als unlegierter Stahl und wird daher beim Bearbeiten an einigen Stellen schnell heiß. Hier sollten Schleif- oder Bohrmaschinen mit geringerer Drehzahl eingesetzt werden, um ein Überhitzen zu vermeiden. Zudem sind Edelstahlteile häufig recht dünn, was das Risiko erhöht, das Produkt zu beschädigen.
  • Bei Aluminium kann ein zu starker Druck des Werkzeugs auf das Material zu einer Überhitzung des Werkstoffs führen und das Produkt beschädigen. Außerdem kann sich die Schleifscheibe mit Spänen zusetzen, was den Prozess verlangsamt und ineffizient macht. Zudem stellt der feine Aluminiumstaub beim Einatmen ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko dar.
  • Eines der schwierigsten Themen bei der Bearbeitung von Faserverbund-Werkstoffen ist ihre Wärmeempfindlichkeit ab etwa 200 °C. Das Material kann dann auf der Schleifscheibe schmelzen, was die Arbeit unmöglich macht und/oder die Qualität des Bauteils mindert.

Wer diese und die zahlreichen weiteren praktischen Tipps aus dem neuen Whitepaper von Chicago Pneumatic beherzigt, wird die Effizienz seiner Prozesse und die Sicherheit in seinem Betrieb steigern.

 

 

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