Die Grundlagen der Pulverbeschichtung kennenlernen

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Die Pulverbeschichtung zählt zu den umweltfreundlichsten und ressourcenschonendsten Verfahren der industriellen Lackiertechnik. Doch worauf kommt es an, um bei unterschiedlichen Lackieraufgaben ein optimales Ergebnis zu erzielen? Das Seminar „Pulverlackiertechnik – kompakt“ der Deutschen Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. (DFO) bietet am 9. und 10. März in Neuss einen umfassenden und praxisnahen Einblick in diese Beschichtungstechnik.

Das Pulverbeschichten hat sich in den letzten Jahren bei zahlreichen Anwendungen in verschiedensten Branchen von der Architektur, Möbelbau und weiße Ware über die Fahrzeugindustrie sowie den Maschinen- und Anlagenbau bis zum Freizeit- und Konsumgüterbereich immer stärker durchgesetzt. Allerdings benötigen unterschiedliche metallische Untergründe sowie verschiedene technische und optische Anforderungen an die beschichtete Oberfläche eine angepasste Behandlung. Umfassendes und praxisorientiertes Wissen dazu vermittelt der Lehrgang „Pulverlackiertechnik - kompakt“ der DFO.

Nach einer Einführung in die Rohstoffe, Zusammensetzung und Herstellung von Pulverlacken werden die Grundlagen der Vorbehandlung metallischer Substrate sowie der elektrostatischen Aufladung von Pulverlacken behandelt. Unter dem Stichwort Pulverlackverarbeitung geht es um Applikationsgeräte, Anlagen und Prozesse für die Beschichtung. Filmbildung und Pulverlackaushärtung sowie die Eigenschaften von Pulverbeschichtungen sind weitere Themen. Mit den Ursachen und der Beseitigung von Lackierfehlern beschäftigt sich das Seminar ebenfalls. Abgerundet wird das Programm durch praktische Versuche zu den einzelnen Themenbereichen.

Zielgruppe des zweitägigen Lehrgangs am 9.und 10. März 2020 in Neuss sind Mitarbeiter aus pulverbeschichtenden Unternehmen und von Lohnbeschichtern mit keinen oder geringen Vorkenntnissen. Für den Praxisteil benötigen die Teilnehmer persönliche Schutzkleidung, die mitzubringen ist. Um einen optimalen Lernerfolg sicherzustellen, ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt.

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