Constellium leitet Projekt für Aluminium-Batteriegehäuse

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Constellium leitet künftig ein Konsortium von Autoherstellern und Zulieferern, um strukturelle Aluminium-Batteriegehäuse für E-Fahrzeuge zu entwickeln.

Das mit 15 Mio. britischen Pfund (16,6 Mio. EUR) ausgestattete Projekt Alive (Aluminium Intensive Vehicle Enclosures) für Batteriegehäuse aus Aluminium wird in Großbritannien entwickelt. Einen Teil der Finanzierung übernimmt das an der Universität Warwick angesiedelte Advanced Propulsion Centre (APC) im Rahmen seines Forschungsprogramms zu niedrigen CO2-Emissionen.

„Dank der Vorteile der hochfesten HSA6-Strangpresslegierungen von Constellium und neuer Fertigungskonzepte erwarten wir, dass diese Batteriegehäuse den Automobilherstellern eine beispiellose Designfreiheit und Modularität bieten, um die Kosten beim Übergang zur Fahrzeugelektrifizierung zu optimieren,“ sagt Paul Warton, President Automotive Structures & Industry Business Unit bei Constellium.

Batteriegehäuse aus hochfestem Aluminium

Durch flexible Produktionseinheiten wird das neue Batteriegehäuse-Fertigungssystem so ausgelegt sein, dass es sich an wechselnde Produktionsvolumina anpasst und bei steigendem Volumen skalierbar ist. Als Anbieter von gewalzten und stranggepressten Aluminiumlösungen für den globalen Automobilmarkt ist Constellium in der Lage, Batteriegehäuse zu entwerfen und zu produzieren, die die für ein Strukturbauteil erforderliche Festigkeit, Crash-Sicherheit und Gewichtseinsparungen bieten. Die HSA6-Legierungen von Constellium sind 20 % leichter als herkömmliche Legierungen.

Constellium wird die Strangpressprofile für das Projekt in seinem University Technology Centre (UTC) an der Brunel University London entwerfen und herstellen. Das 2016 gegründete Kompetenzzentrum UTC ist auf die Entwicklung und Erprobung von Alu-Strangpressprofilen und Prototyp-Komponenten spezialisiert.

In Großbritannien entsteht ein neues Entwicklungszentrum für Constellium und seine Partner, um den Automobilherstellern Prototypen in Originalgröße zur Verfügung zu stellen und die Methoden für eine fortschrittliche Fertigung zu verfeinern. Das Alive-Projekt startet im Juli und wird voraussichtlich Ende 2021 die ersten Prototypen liefern.

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