Closurelogic nimmt Firmensanierung in Eigenverwaltung auf

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Die Geschäftsführung der Closurelogic GmbH führt ein Firmensanierung in Eigenverwaltung durch. Kunden des Anbieters von Aluminium-Getränkeverschlüssen im europäischen Markt sind insbesondere Firmen der Mineralbrunnenindustrie sowie Betriebe, die Wein abfüllen. Ziel der Sanierung ist es, den Geschäftsbetrieb reibungslos fortzuführen, das Gesamtunternehmen zu erhalten und durch einen Restrukturierungsplans eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Der Restrukturierungsexperte Georg Bernsau von der Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff wird den Prozess als Generalbevollmächtigter lenken. Willi Schlegel wurde zum weiteren Geschäftsführer ernannt.

Closurelogic beschäftigt am Standort Worms derzeit 157 fest angestellte Mitarbeiter sowie drei Auszubildende und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von knapp 53 Mio. Euro. Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind bis einschließlich November 2019 von der Bundesagentur für Arbeit über Insolvenzgeld gesichert. „Wir werden den Geschäftsbetrieb mit unserem Team so reibungslos wie möglich mit unserer Mannschaft fortführen und unsere bestehenden und neuen Kunden in der gewohnten Qualität und Leistung bedienen“, so Francisco Javier Muñoz Hernandez, der seit 2015 die Geschäfte der Closurelogic GmbH als geschäftsführender Gesellschafter verantwortet. Nachdem jahrelang Glasflaschen durch Kunststoff ersetzt wurden, werde die Geschäftsleitung nunmehr den Turnaround zu Mehrwertflaschen nutzen.

„Das Unternehmen kann umstrukturiert werden und ist sanierungsfähig“, erläutert der Generalbevollmächtigte Bernsau, der über umfangreiche Erfahrungen mit selbstverwaltenden Umstrukturierungen verfügt. „Die Rückkehr zu Glasflaschen mit Aluminiumverschlüssen bietet Closurelogic vielversprechende Wachstumsperspektiven im In- und Ausland.“

Das Restrukturierungsverfahren betrifft nur die Closurelogic GmbH, alle anderen verbundenen Unternehmen im In- und Ausland sind nicht betroffen und werden ihre Geschäftstätigkeit unabhängig davon fortsetzen.

Das Amtsgericht Worms folgt dem Antrag der Geschäftsführung und hat Rechtsanwalt Johannes Hancke von der Kanzlei Lieser zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Er begleitet das den Restrukturierungsprozess von der Gerichtsseite aus.

 

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