BMU fördert ressourcenschonende Beschickung von Schmelzöfen bei Alunorf

BMU fördert ressourcenschonende Beschickung von Schmelzöfen bei Alunorf

Das weltweit größtes Aluminiumwalz- und -schmelzwerk seiner Art, Alunorf in Neuss, erhält 3,8 Mio. Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des BMU.

Wie Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei einem Besuch der Aluminium Norf GmbH mitteilte, werden die Fördermittel für ein innovatives automatisiertes und digitales Verfahren zur Beschickung von Aluminiumschmelzöfen vergeben, mit dem der Ausstoß von rund einer halben Million Tonnen CO2 vermieden wird.

Ziel des Projektes am Standort Neuss ist es, ein neuartiges System in den Produktionsprozess zu integrieren, das von den Prozessstufen der Materiallieferung, -sortierung, -lagerung sowie Chargenvorbereitung bis zum Schmelzprozess reicht und letztlich zu großen Einsparungen an Primärmaterialien führt. Über eine intelligente Software werden verschiedene Informationen und Daten wie Schrott- und Flüssigmetallanalysen, Lagerstandorte oder Zusammensetzungen von Legierungen in den verschiedenen Schmelzöfen verknüpft.

Aluminium Norf wurde 1965 in Neuss gegründet und ist weltweit das größtes Aluminiumwalz- und -schmelzwerk seiner Art. Das Unternehmen stellt Vormaterial für die Herstellung von Aluminiumprodukten her. Am Standort Neuss werden Kaltband, Warmband und Walzbarren für die Gesellschafter der Alunorf (Hydro und Novelis) zur Weiterverarbeitung produziert. Diese erstreckt sich unter anderem auf Fahrzeugteile, Folie, Lithografie-Druckplatten, Getränkedosen oder Baumaterialien.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter haben.

 

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