Arconic erweitert Produktionsanlage für LKW-Aluminiumräder in Ungarn

Arconic erweitert Produktionsanlage für LKW-Aluminiumräder in Ungarn

Arconic wird  am Standort Arconic-Köférn Kft. in Ungarn ein neues Räder-Produktionswerk errichten. Die neue Anlage wird die Kapazität von Arconic zur Herstellung von Alcoa-Aluminiumrädern erheblich steigern. Mit der rund 130 Millionen USD schweren Investition kann Arconic seine Kapazität für in Europa hergestellte Räder nach und nach verdoppeln und auf diese Weise mit dem Wachstum in Europa, Lateinamerika, Australien und Asien Schritt halten. Die Produktion soll 2019 anlaufen. Die neue Fabrik soll etwa 200 neue Arbeitsplätze in der Region schaffen.

„Unsere LKW-Räder helfen unseren Kunden, die Nutzlast zu erhöhen, Kraftstoff zu sparen und den Wartungsaufwand zu verringern“, sagte Tim Myers, der Präsident der Arconic-Geschäftszweige Transport- und Konstruktionslösungen und Global Rolled Products. „Viele Flotten setzen verstärkt auf unsere leichten, langlebigen Räder und diese Erweiterung wird uns dabei helfen, der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.“

Alcoa-Räder bestehen aus geschmiedetem Aluminium, wodurch sie laut Arconic 47 Prozent leichter und fünfmal stabiler sind als Stahlräder der gleichen Größe. Dadurch erhöhe sich die Nutzlast und der Kraftstoffverbrauch sinke. Durch die Umstellung von Stahl- auf Alcoa-Räder könne ein herkömmlicher Sattelzug bis zu 250 Kilogramm Gewicht verlieren und seine CO2-Emission über die Lebensdauer der Felgen um 13,3 Tonnen verringern. Bei Stadtbussen verringerte die Gewichtseinsparung durch Arconic-Räder den Kraftstoffverbrauch und trage dazu bei, die Reichweite von Elektrobussen zu erhöhen. Die Räder sind mit verschiedenen Oberflächenbearbeitungen erhältlich, einschließlich dem korrosionsbeständigen Dura-Bright EVO.

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