Foto: Apt Group
Michael Zint, CEO der apt Group: „Wir als aluminiumverarbeitende Unternehmensgruppe in Europa haben eine besondere Verantwortung, unseren Beitrag zum European Green Deal zu leisten."

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Apt Group ermittelt ihren CO2-Fußabdruck

Die Apt Group hat zum ersten Mal ihren CO2-Fußabdruck für die Apt-Gruppe für das Jahr 2021 ermittelt.

Die Apt Group hat zum ersten Mal ihren CO2-Fußabdruck für die Apt-Gruppe für das Jahr 2021 ermittelt.

Dieser umschließt den vorgelagerten Prozess der Primäraluminiumherstellung über die Produktion von Aluminiumprofilen bis hin zum Transport und Logistik. Der TÜV Rheinland bestätigte die Werte. Mit den Werten liegt Apt unter dem europäischen Durchschnitt, der allein für die Produktion des Rohstoffes notwendig ist.

APT sieht besondere Verantwortung bei Umsetzung des Green Deals

Nachhaltigkeit ist in aller Munde und für die Apt Group essenziell. So trat die Unternehmensgruppe Ende 2021 der Aluminium Stewardship Initiative bei und startete unterschiedliche Projekte, um die Themenkomplexe ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit nach vorne zu bringen. Michael Zint, CEO der Apt Group: „Wir als aluminiumverarbeitende Unternehmensgruppe in Europa haben eine besondere Verantwortung, unseren Beitrag zum European Green Deal zu leisten. An unseren Standorten stellen wir Produkte aus Aluminium mit einer Kapazität von bis zu 100.000 t her. Zudem betreibt die Apt Group eine eigene Recyclinganlage und hat eine der größten integrierten Oberflächenbehandlungsanlagen in Europa.“

Potenziale erkennen und Energie einsparen

Die Unternehmensgruppe verfügt über insgesamt sechs Extrusions-Pressen, die mit Aluminiumrundbarren versorgt werden und diese dann zu Aluminiumprofilen verarbeiten. Dafür ist ein hohes Maß an Kraft und Energie notwendig. Entstehende Prozessschrotte werden intern zu neuen Rundbarren recycelt. Bei der Versorgung von Aluminiumrundbarren achtet die Gruppe darauf, dass diese möglichst nachhaltig mit einem geringen CO2-Wert aus unterschiedlichen Quellen bezogen werden. Zudem ist an den Standorten ein eigenes Energieteam tätig, das die Verantwortung hat, Potenziale zu erkennen und über verschiedenste Projekte, Energie einzusparen.

Zwei Drittel besser als der Durchschnitt

„Die Maßnahmen zahlen sich aus“, so Zint. „Im Vergleich innerhalb der Aluminiumbranche sind unsere Ergebnisse um zwei Drittel besser als der Industriedurchschnitt. Dies umschließt alle Prozessschritte – von der Herstellung des Rohstoffes über die weitere Produktion und Verarbeitung bis hin zum Transport zum Kunden. Selbst indirekte Emissionen, wie zum Beispiel das Pendeln von Apt-Mitarbeitern werden bei uns erfasst. Für uns ist Aluminium der Werkstoff, der maßgeblichen Anteil daran haben wird, die notwendigen Klimaziele zu erreichen.“

Der Fokus bei Apt liegt auf der Belieferung der Märkte Bau, Transport, Automotive und Industrie gesetzt. Namhafte Hersteller beziehen Aluminiumprofile und Aluminiumkomponenten von Apt. Dabei ist die Gruppe mit ihren vier Produktionsstandorten in die Divisionen Apt Extrusions (Strangpressen) und Apt Products (Weiterbearbeitung) aufgeteilt. Sie deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Entwicklung, Recycling, Strangpressen, mechanischen Weiterbearbeitung, Oberflächenveredelung (Eloxal und Pulverbeschichtung) bis hin zur Montage und Logistik. Mit etwa 1.000 Mitarbeitern erwirtschaftet sie einen Umsatz von ca. 250 Mio. EUR pro Jahr.