Aluminium-Getränkedose wird immer beliebter

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Laut einer aktuellen Umfrage des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie werden Aluminium-Getränkedosen beim Verbraucher immer beliebter.

Eine aktuelle Umfrage des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie, Düsseldorf, zeigt die steigende Beliebtheit der Aluminium-Getränkedose beim Verbraucher. Das Wissen über die Umweltfreundlichkeit verschiedener Getränkeverpackungen ist bei vielen Verbrauchern in Deutschland allerdings gering. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Civey Meinungsforschungsumfrage unter 5.000 Befragten, beauftragt vom Gesamtverband der Aluminiumindustrie e. V. (GDA.). Danach kauft zwar die Hälfte aller Deutschen beispielsweise wieder Getränke in Dosen, das Wissen über die Getränkedose ist jedoch gering und die Verbraucher haben zahlreiche Vorurteile. So glauben lediglich 42,4 % der Verbraucher, dass Getränkedosen vollständig recycelbar sind. 7,3 % der Befragten waren sogar überzeugt, dass Getränkedosen aus Aluminium oder Weißblech überhaupt nicht recycelt werden können.

Das Image der Aluminium-Getränkedose wird immer besser

„Die Umfrage zeigt eindrücklich, dass das Image der Getränkedose auf Unwissenheit und Vorurteilen beruht. Mit der Recyclingquote von 99 % ist Deutschland Spitzenreiter in der Welt“, so Jörg Schäfer, Leiter Nachhaltigkeit beim GDA. Zudem habe sich die Dose und die Aluminiumindustrie insgesamt in allen Bereichen deutlich verbessert – Material, Wasser und Energieeinsatz. Bei Anwendung der passenden Recyclingtechnologie seien bereits heute hohe Recylinganteile für die Herstellung der Aluminium-Getränkedosen möglich. „Die europäische Aluminium-Branche hat z. B. seit 1990 bei der primären Herstellung ihren gesamten direkten CO2-Außstoß auf 55 % pro Tonne verringert.“

Getränkeverpackungen sollen umweltfreundlich sein

Eine vom GDA in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass die Verpackung bei den Verbrauchern die größte Rolle spielt, wenn es um die Beurteilung der Umweltfreundlichkeit eines Getränkes geht (51,4 %). Transport und Inhalt waren hinsichtlich der Bewertung, ob ein Getränk umweltfreundlich ist, für die Befragten deutlich weniger wichtig. Auch das sei ein großer Irrtum, so der GDA. Der ökologische Fußabdruck einer Verpackung ist nach Daten des Deutschen Verpackungsinstituts im Durchschnitt zehn Mal geringer als der des verpackten Produkts. Verdirbt die Ware oder nimmt Schaden, weil an der Verpackung gespart wird, ist der ökologische Schaden höher.

Umweltfreundliche Verpackungen sind laut GDA vor allem Verpackungen, die nach dem Konsum leicht zu sortieren sind bzw. deren Materialien sich leicht separieren lassen und die in einem wirklichen Recyclingkreislauf wieder und wieder eingesetzt werden können. Tatsächlich habe die Dose in einem ökologisch vorteilhaften Gesamtsystem einen wichtigen Platz. Sie schütze bestimmte, lichtempfindliche Lebensmittel, wie Getränke mit Hefe oder Eiweiß besser als jede andere Verpackung und sei als Single-Material-Verpackung die am besten zu recycelnde Getränkeverpackung von allen.

 

 

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