Bundesregierung fördert Forschung an Aluminium-Festkörperbatterie

Bundesregierung fördert Forschung an Aluminium-Festkörperbatterie

Gut 1 Mrd. Euro hat die Bundesregierung 2017 investiert, um zukunftsweisende Energiesysteme zu erforschen. Ein Beispiel ist die Forschung an einer Alu-Festkörperbatterie.

Das Energiesystem der Zukunft wird sich von dem heutigen grundsätzlich unterscheiden: In Deutschland stammt bereits jetzt fast ein Drittel des Stroms aus Wind-, Solar-, Wasser- oder Biomasseanlagen. Damit sind erneuerbare Energien die wichtigste Stromquelle. Die Bundesregierung fördert deshalb weiterhin die Forschung und Entwicklung zukunftsweisender Energietechnologien.

Allein 2017 hat sie gut eine Milliarde Euro für die Energiewende investiert, wie der Bundesbericht Energieforschung belegt, den das Kabinett beschlossen hat. Rund 80 Prozent dieser Summe flossen in die Forschung zu erneuerbaren Energien und in die Energieeffizienz. Das entspricht einer Steigerung von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer Verdoppelung in zehn Jahren.

Im Energiesystem der Zukunft werden Speicher eine zentrale Rolle spielen. Deshalb fördert die Bundesregierung Grundlagenforschung für die Energiespeicher von morgen. Die Förderung erfolgt auf breiter Front: von Batterien über thermische Speicher bis zu Konzepten für Wasserstoff, Methan oder synthetische Brennstoffe. Ein Beispiel ist die Forschung an einer Aluminium-Festkörperbatterie, die eine viermal höhere Ladungsdichte im Vergleich zu Lithium erreichen könnte. Mit einer Aluminium-Festkörperbatterie würde ein Auto potenziell den zwei- bis sechsfachen Weg, im Vergleich zu kommerziellen Lithium-Ionen-Batterien, zurücklegen können. Die Batteriekosten könnten um ein Fünftel gesenkt werden.

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