Mapal weiter auf Wachstumskurs

Mapal weiter auf Wachstumskurs

Die international agierende Mapal-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2017 erneut ein deutliches Wachstum erzielt.

Mapal, einer der führenden Hersteller von Präzisionswerkzeugen für die Zerspanung nahezu aller Werkstoffe, konnte seinen  Gruppenumsatz von 575 Mio. Euro im Jahr 2016 auf 610 Mio. Euro im Jahr 2017 ausweiten. „Wir sind mit dem Ergebnis, das wir im vergangenen Jahr erzielt haben, sehr zufrieden“, resümiert Jochen Kress, geschäftsführender Gesellschafter der Gruppe. Mit dem Umsatz ist auch die Mitarbeiterzahl gestiegen – von 5.000 im Jahr 2016 auf insgesamt 5.250 im Jahr 2017.

„Natürlich streben wir auch für das laufende Jahr Wachstum an“, sagt Kress. Aus diesem Grund investiert Mapal rund sechs Prozent des Umsatzes erneut in Forschung und Entwicklung. Um die aktuellen Herausforderungen wie CO2-Einsparungen und Digitalisierung erfolgreich zu meistern, hat Mapal zudem bereits in den vergangenen Jahren die strategische Ausrichtung des Unternehmens entsprechend angepasst. „Wir haben uns unter anderem frühzeitig mit dem Thema E-Mobilität auseinandergesetzt“, präzisiert Kress. So habe das Unternehmen die Kompetenz bei der Bearbeitung von Bauteilen des konventionellen Antriebsstrangs auf die zu zerspanenden Bauteile in hybrid oder elektrisch angetriebenen Fahrzeugen übertragen. Und bietet heute auch für diesen Bereich die Komplettbearbeitung der zu zerspanenden Bauteile inklusive aller Servicedienstleistungen rund um die Werkzeuge an.

„Wir gehen davon aus, dass langfristig das Zerspanungsvolumen in der Automobilbranche sinken wird“, konstatiert Kress. Aber auch für dieses Szenario bereitet sich das Unternehmen, das stark mit der Automobilindustrie verbunden ist, vor. „Neben unserem weiterhin starken Engagement in der Automobilindustrie werden wir unsere Aktivitäten im Luft- und Raumfahrtbereich intensivieren. Zudem werden wir in diesem Jahr umfassende Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau präsentieren“, verspricht der Geschäftsführende Gesellschafter.

Darüber hinaus behält MAPAL die Digitalisierung und durchgängige Vernetzung weiterhin im Blick. „Vor allem die effiziente Handhabung von Daten kristallisierte sich für uns schnell als eine der größten Herausforderungen der Digitalisierung für zerspanende Unternehmen heraus. Mit der Open-Cloud-Plattform c-Com haben wir auf diese Notwendigkeit reagiert“, so Kress weiter. Diese Plattform vernetzt die gesamte Lieferkette.

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