Alusammler tun Gutes für Pro Infirmis

Alusammler tun Gutes für Pro Infirmis

Sammler von Aluminiumdosen erhalten in der Schweiz pro Kilo gesammelter Aludosen CHF 1.30 ausbezahlt, die zum Großteil gespendet werden. 2017 ging so eine Summe von rund CHF 18.000 an die Pro Infirmis, die größte Fachorganisation für Menschen mit einer Behinderung in der Schweiz.

Jährlich werden in der Schweiz über 11.000 Tonnen leere Aluminiumverpackungen wie Dosen, Schalen oder Tuben wiederverwertet. Das sind oder rund 1,3 Kilo pro Einwohner. Eifrige Sammler von leeren Aludosen erhalten als Dank für ihren Einsatz von der Recyclingorganisation IGORA pro Kilo gesammelter Dosen CHF 1.30 bezahlt, das sogenannte Cash for Cans. Diese Geste wird sehr geschätzt und sozial denkende Alusammler haben die Möglichkeit, das Geld aus gesammelten Aludosen vollumfänglich an Pro Infirmis zu spenden, in den Fonds „Spenden über Dosengeld - Gemeinsam für behinderte Kinder“.

Die Deutschschweizer liegen übrigens bei der Spendenfreudigkeit mit 9.981 Kilo oder umgerechnet CHF 12.975.30 an der Spitze. An zweiter Stelle kommt der Kanton Tessin mit 2.773 Kilo oder CHF 3.604.90, gefolgt von der französischen Schweiz mit 995 Kilo oder CHF 1.293.50.

Die jahrelange Verbindung zwischen Pro Infirmis und der Recyclingorganisation IGORA ist wertvoll und viele Familien mit einem behinderten Kind konnten dadurch umfassend beraten und unterstützt werden. Dabei wird der Fonds nicht nur von Dosensammlern, sondern auch aus eigenen Aktivitäten der IGORA gefüllt. Wie aus dem jährlich organisierten Kreativwettbewerb Recyclingkunst für Hobbykünstler (Foto). Aus jedem eingereichten Kunstwerk spendet IGORA einen fixen Betrag. Im letzten Jahr waren dies total CHF 11.150.-. Als dritte Quelle fließen durch jeden über SMS bestellten Metal Bag CHF 5.- in den Pro-Infirmis-Fonds. 2017 waren das insgesamt CHF 790.-. Der Metal Bag ist ein handlicher Sammelbegleiter. Darin können Aluminiumverpackungen und Konservendosen schon zu Hause sauber gesammelt und anschließend bequem zum Sammelcontainer getragen werden.

Der Fonds ist bereits auf einen namhaften Betrag angewachsen. Daniel Frischknecht, stellvertretender Geschäftsleiter der IGOR, freut sich sehr über das Mitmachen der Dosensammler: „Unter den Spendern sind neben privaten Sammlern viele Organisationen und Firmen, aber auch Schulen und Gemeinden. So tun Alusammler viel Gutes für die Umwelt und für Soziales.“

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