175 Jahre Kasto: Familienunternehmen feiert Jubiläum

175 Jahre Kasto: Familienunternehmen feiert Jubiläum

Der Säge- und Lagertechnik-Hersteller Kasto feiert 2019 den 175. Geburtstag. Dazu gibt es spannende Einblicke in die Firmengeschichte und einen Wettbewerb.

Das Unternehmen mit Sitz im badischen Achern hat sich vom Ein-Mann-Betrieb zu einem weltweit erfolgreichen Unternehmen entwickelt – und ist heute genau wie damals in der Hand der Gründerfamilie. Zum Jubiläum lässt Kasto tief in die eigenen Geschichtsbücher blicken – und sucht in einem Wettbewerb die älteste seiner noch in Betrieb befindlichen Sägen.

 Kasto blickt auf eine echte Erfolgsgeschichte und eine beeindruckende Entwicklung zurück. 1844 gründete der Zimmermann Karl Stolzer das Unternehmen im baden-württembergischen Achern als „mechanische Werkstatt“. Die Firma stellte als Zimmerei in der Folge Wasserräder, Papier- und Müllereimaschinen her. Mit dem Bau von Sägemühlen und später von Sägewerken legte Karl Stolzer den Grundstein für den weltweiten Erfolg des Unternehmens.

Die Erfindung der Bügelsägemaschine im Jahr 1947 markierte schließlich den entscheidenden Schritt hin zum modernen Werkzeugmaschinen-Hersteller. In den 1960er Jahren ergänzten Kreissägemaschinen das Portfolio, Anfang der 70er Jahre präsentierte Kasto dann das erste vollautomatische Langgutlager. Darin integriert waren zwei Kreissägemaschinen, die automatisch mit dem Regalbediengerät versorgt wurden – die Vorstufe für die ersten kombinierten Lager- und Sägezentren, die Kasto ab 1980 herstellte und für die Kasto bis heute alleiniger Lösungsanbieter ist.

Weltweit erfolgreich und zukunftsorientiert

Heute hat sich Kasto mit über 140.000 verkauften Sägemaschinen und 2.200 installierten Lagersystemen für Langgut und Blech sowie zahlreichen Niederlassungen rund um den Globus eine weltweite Führungsposition erarbeitet. Seit mehr als 30 Jahren leitet Armin Stolzer als Geschäftsführer die Geschicke des Familienbetriebs in fünfter Generation und auch die weiteren wichtigen Führungspositionen in der Geschäftsleitung sind von seiner Ehefrau Ruth Stolzer und den vier Familienmitgliedern der 6. Generation besetzt. Kasto entwickelt eigene Software-Systeme, bietet Lösungen zur Vernetzung, Automatisierung und Roboter-Anbindung und setzt auf Zukunftstechnologien wie Augmented Reality und Künstliche Intelligenz (KI). Damit sieht sich der Hersteller auch für zukünftige Herausforderungen bestens aufgestellt.

Das Jubiläumsjahr, das offiziell am 7. Mai beginnt, nimmt Kasto zum Anlass, einen tiefen Blick in die eigenen Geschichtsbücher zu gewähren. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht das Unternehmen Texte und Fotostrecken, die zum Beispiel die Entwicklung der Geschäftsbereiche Säge- und Lagertechnik, aber auch die Internationalisierung und den Wandel des Berufs- und Ausbildungsalltags dokumentieren. Dem Leser bieten sich dadurch spannende Einsichten in eines der ältesten Familienunternehmen Europas. Gebührend gefeiert wird der runde Geburtstag dann am Ende des Jubiläumsjahres gemeinsam mit Kunden, Geschäftspartnern, Journalisten, Mitarbeitern und Freunden.

Älteste Kasto-Säge in Betrieb gesucht

Darüber hinaus startet Kasto aus diesem Anlass einen Wettbewerb für seine Kunden: Der Hersteller sucht die älteste Säge aus seinem Haus, die immer noch in Betrieb ist. Zur Bewerbung zugelassen sind Maschinen mit Baujahr 1980 oder älter. Unternehmen sind eingeladen, diese per E-Mail mit einem Foto der Säge und des Maschinenschilds an 175@kasto.com einzureichen. Jede Einsendung wird belohnt, der Gewinner wird ganz besonders erwähnt und prämiert.

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