15. November 2017 | Branche, Anwendungen

Studie zu portioniertem Kaffee zeigt: Kapselkaffee bietet Vorteile durch gezielten Ressourceneinsatz

Portionierter Kaffee bietet gegenüber anderen Zubereitungsmethoden Vorteile, da wertvolle Ressourcen gezielt eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle, vom TÜV Rheinland geprüfte Studie der unabhängigen Experten von Quantis, die sich auf die Erstellung und Bewertung von sogenannten Lebenszyklusanalysen spezialisiert haben. Die Studie vergleicht Umweltauswirkungen verschiedener Kaffeezubereitungssysteme und kommt zu dem Ergebnis, dass sich Kaffeeanbau und Zubereitung stärker auf die Umweltbilanz auswirken als zum Beispiel die Verpackung. Kapselmaschinen von Nespresso hätten diesbezüglich verschiedene Vorteile, so die Studie: Durch die exakte Portionierung des Kaffees und den genauen Einsatz der benötigten Wassermenge werden keine Lebensmittel verschwendet. Außerdem verbrauchen Nespresso-Maschinen nur so viel Strom, wie zur Zubereitung einer Tasse Kaffee notwendig. Verbraucher setzen Ressourcen so sehr effizient ein.

Verschwendung von Kaffee vermeiden und Kapseln recyceln:

Laut der Studie hat der Kaffeeanbau einen entscheidenden Einfluss auf die Ökobilanz. Der ressourcenschonende Einsatz von Kaffee ist deshalb besonders wichtig. Gerade bei Filterkaffee kommt es bei der Zubereitung oft zu ungenauer Dosierung, sodass mehr Kaffeepulver als nötig verbraucht oder zu viel gekochter Kaffee weggeschüttet wird. Das Nespresso-System kann aufgrund der tassengenauen Kaffeeportionierung und seiner Energieeffizienz effektiver und umweltfreundlicher sein als herkömmliche Filterkaffeemaschinen mit Glaskanne. Vergleicht man das Nespresso-System mit Vollautomaten ist das Nespresso-Zubereitungssystem auch hier überlegen, denn es verbraucht deutlich weniger Energie pro Tasse als herkömmliche Vollautomaten ohne integrierte Abschaltautomatik.

In einer Lebenszyklusanalyse untersucht die Studie den gesamten Produktkreislauf vom Kaffeeanbau bis zur Entsorgung der Verpackung. Nespresso hat sich bewusst für Aluminium als Material für seine Kapseln entschieden. Es schützt die Aromen der Nespresso-Kaffees vor Umwelteinflüssen wie Licht, Luft und Feuchtigkeit und lässt sich zudem besonders gut recyceln. Deshalb hat Nespresso seine Kapseln bereits 1993 freiwillig beim Grünen Punkt lizenziert. Sie können also einfach und bequem über den Gelben Sack, die Gelbe Tonne, die Wertstofftonne oder an Wertstoffsammelstellen dem Recycling zugeführt werden. Aus dem so gewonnenen Recyclingaluminium können dann neue Produkte entstehen.

Die Studie bestätigt zudem zweierlei: Zwar spielen bei der Ökobilanz Verpackungen im Vergleich zu Kaffeeanbau und Zubereitung eine eher untergeordnete Rolle, dennoch gilt: Werden Nespresso-Kapseln dem Recycling zugeführt, was in Deutschland über das Duale System besonders einfach ist, verbessert das die Umweltbilanz noch einmal deutlich.

Nachhaltiger Kaffeeanbau bei Nespresso:

Verantwortung beginnt nicht erst bei der Kaffeezubereitung oder Entsorgung der Kapsel: „Seit vielen Jahren engagiert sich Nespresso gemeinsam mit Partnern für mehr Nachhaltigkeit im Kaffeeanbau. Nachhaltigkeit ist seit jeher zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Die Ergebnisse der Studie unterstreichen die verschiedenen Vorteile des Nespresso-Systems“, erklärt Niels Kuijer, Geschäftsführer bei Nespresso Deutschland. Gemeinsam mit der Rainforest Alliance hat das Kaffeeunternehmen bereits 2003 ein Anbauprogramm für nachhaltigen Kaffee ins Leben gerufen, das AAA Sustainable Quality Program. Über dieses Programm unterstützt Nespresso mehr als 70.000 Kaffeebauern in zwölf Ländern dabei, Nachhaltigkeit, Qualität und Produktivität auf ihren Farmen zu steigern. Die Bauern lernen dabei von einem Netzwerk aus über 300 Agronomen nachhaltige Anbaupraktiken und erhalten für diesen nachhaltigen Qualitätskaffee von Nespresso-Prämien, die über dem üblichen Marktpreis liegen.

 




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