21. September 2017 | Branche, Technologie, Anwendungen

BASF investiert in Hightech-Firma für Oberflächenbehandlung

Die BASF Venture Capital GmbH investiert in das schwedische Hightech-Unternehmen Applied Nano Surfaces Sweden AB (ANS) mit Hauptsitz in Uppsala, Schweden. ANS biete einzigartige Technologien für die Oberflächenbehandlung, um Reibung und Verschleiß in industriellen und automobilen Anwendungen zu reduzieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Finanzierungsrunde wird zusammen mit dem bisherigen Investor Fouriertransform AB angeführt.

Die von ANS entwickelten Technologien zur Oberflächenbehandlung reduzieren Reibung und Verschleiß in automobilen und industriellen Anwendungen

„ANS hat die eigenen Technologien für die Oberflächenbehandlung weiterentwickelt, um die Nachfrage des Marktes nach kostengünstigen Hochleistungstechnologien zur Reduktion von Reibung und Verschleiß zu bedienen,“ erklärte Markus Solibieda, Managing Director bei BASF Venture Capital. „Dies zeigt sich auch in der beeindruckenden Liste von Anwendungen, die gerade mit bedeutenden Kunden entwickelt werden. Wir sind davon überzeugt, dass das Management von ANS dies in bedeutsamen Mehrwert für die Anteilseigner umsetzten wird.“

ANS wird die Investmenterlöse einsetzen, um laufende Kundenprojekte im Bereich erster Anwendungen im Automobilsektor, wie Ventiltriebkomponenten, Zylinderlaufbuchsen und Pleuelstangen, zur Großserienproduktion weiter zu entwickeln. Darüber hinaus sollen die Geschäftsentwicklungsaktivitäten auch in industriellen Anwendungsbereichen, bei denen Reibung und Verschleiß eine erhebliche Rolle spielen – z. B. hydraulischen Motoren, Gesteinsbohrer, Pumpen, Ketten, Getriebe und Kompressoren – ausgeweitet werden.

„Diese Finanzierung durch BASF Venture Capital ermöglicht es uns, unsere Kundenprojekte in die Großserienproduktion zu bringen,“ erklärte Christian Kolar, CEO und Mitbegründer von ANS. „Die Nachfrage nach Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz ist hoch und das nicht nur im Automobilsektor sondern zunehmend auch im industriellen Bereich. Sobald die Produktion für Schlüsselanwendungen eingerichtet ist, werden wir in der Lage sein, in weitere Anwendungen zu expandieren und das große Potenzial unserer hoch skalierbaren Prozesse voll auszuschöpfen.“

„ANS hat Technologien für die Reduktion von Reibung entwickelt, die sich durch ein äußerst günstiges Kosten/Nutzen-Verhältnis auszeichnen,“ ergänzte Michael Nettersheim, Investmentmanager bei BASF Venture Capital. „Die einfache Anwendbarkeit der Technologie wird die breite Annahme im Markt fördern. Derzeit laufen letzte Tests bei bekannten OEMs der Automobilindustrie und wir erwarten, dass diese die beeindruckenden Ergebnisse früherer Tests bestätigen werden.“

 




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