04. Oktober 2017 | Branche, Technologie, Anwendungen

HAI dank Zusatzaufträgen von 200 Mio. Euro über Jahre voll ausgelastet

Der Aluminiumspezialist Hammerer Aluminium Industries (HAI) mit Hauptsitz im oberösterreichischen Ranshofen sichert sich mit neuen Großaufträgen aus der Automobil- und Schienenfahrzeugindustrie die Vollauslastung über mehrere Jahre. „Neue Auftragseingänge von über 200 Mio. Euro zusätzlich zum laufenden Geschäft bedeuten, dass unsere Werkshallen bis nach 2020 voll ausgelastet sind“, berichtet CEO Rob van Gils. „Wir haben in den vergangenen Jahren trotz widriger Bedingungen nach der Finanzkrise und den Schwierigkeiten in der Solarbranche unsere Hausaufgaben gemacht. Die Übernahme von Werken in Deutschland und die Fokussierung auf höchste Produktqualität sowie die Ausweitung der Produktionskapazitäten machen sich jetzt bezahlt.“

„Mit mehr als 1.000 Mitarbeitern sind wir beim Aluminiumleichtbau europaweit zu einem zuverlässigen und erfolgreichen Partner aufgestiegen. Die erfreuliche Auftragslage bedeutet, dass wir noch mehr Fachkräfte brauchen. Als Unternehmen in Familienbesitz können wir langfristig und konsequent unsere Entwicklungsstrategie des gesunden und entschlossenen Wachstums verfolgen. Das ist für neue Mitarbeiter eine hervorragende Perspektive“, spricht Rob van Gils die Chancen in der Personalentwicklung an.

Der Wandel in der Automobilbranche weg vom Verbrennungsmotor hin zur Elektromobilität im Blick sagt er: „Mit unseren Leichtbaulösungen sind wir ein professioneller und attraktiver Partner für den Wandel in der Automobilbranche. HAI produziert für alle großen Automarken in Europa.“ Gemeinsam mit den Kunden entwickele man die Produktpalette laufend weiter.

HAI erwirtschaftete 2016 in den drei Produktionsbereichen Casting (Gießerei), Extrusion (Strangpressen) und Processing (mechanische Weiterverarbeitung) einen Umsatz von rund 425 Mio. Euro.

 




Anmelden
Abonummer