09. Februar 2018 | Branche, Anwendungen, Daten/Fakten

Hammerer Aluminium Industries investiert 30 Mio. Euro in 2018

Die Hammerer Aluminium Industries (HAI) aus dem oberösterreichischen Ranshofen wollen im Jahr 2018 rund 30 Millionen Euro investieren. „Nach dem Rekordauftragseingang und einem Umsatzsprung auf knapp 500 Millionen Euro im Vorjahr werden wir heuer eines der größten Investitionspakete in der Unternehmensgeschichte umsetzen“, kündigte Rob van Gils, Geschäftsführer von HAI, an.

HAI-CEO Rob van Gils (Foto: HAI)

Die größte Investition wird am Hauptsitz in Ranshofen erfolgen: Hier wird in einer komplett neu zu errichtenden 4.000 m² großen Halle eine vollautomatisierte Fertigungsstraße entstehen. „Mit der Großinvestition in unsere Halle 4.0 schaffen wir am Standort Ranshofen eine High-End-Produktionslinie, die für den zukunftsträchtigen Bereich der E-Mobility in höchster Qualität produzieren wird“, erklärte Rob van Gils. Um neue Kapazitäten zu schaffen wird zudem am Jahresende, die in die Jahre gekommene 27 MN Presse durch eine moderne, größere  Strangpresse mit 40 Meganewton (MN) ersetzt. Abgerundet wird das Investitionspaket in Ranshofen mit einer 6.300 m2 großen Solaranlage, die zukünftig 1,3 Mio. Kilowattstunden grüne Energie pro Jahr für die Produktionsanlagen produzieren wird. Das entspricht in etwa dem jährlichen Strombedarf für 260 Einfamilienhäuser.

Sechster Standort in Sprockhövel in Betrieb

HAI gründete im Vorjahr gemeinsam mit dem Familienunternehmen Faulenbach Eloxal am Standort Sprockhövel im südlichen Ruhrgebiet das auf Eloxal-Oberflächen spezialisierte Unternehmen WestAluTec GmbH. Bereits im Dezember 2017 konnte eine komplett neu installierte Eloxal-Anlage am nunmehr sechsten HAI-Standort den Betrieb aufnehmen. „Wir können unseren Kunden jetzt auch Oberflächenveredelungen in höchster Qualität aus dem eigenen Haus anbieten“, erläutert Rob van Gils.

Die Riftec GmbH, ein auf Rührreibschweißen spezialisiertes Unternehmen der HAI-Gruppe in Geesthacht bei Hamburg, wird in einen neuen, größeren und modernen Standort übersiedeln, um den steigenden Kapazitätserfordernissen noch besser entsprechen zu können. Der Spatenstich für das 6 Mio. Euro Projekt erfolgte bereits.

Am deutschen Standort in Soest konnte im November 2017 planmäßig die neue 33 MN Strangpresse in Betrieb genommen werden. Am rumänischen Standort in Santana werden derzeit Investitionen in der Höhe von fünf Mio. Euro umgesetzt um zusätzliche Kapazitäten für Pressbolzen zu schaffen.




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