06. Februar 2018 | Branche, Daten/Fakten, Anwendungen

Aludose mit Weltrekord im Recycling

Wie eine neue Umweltstudie belegt, sind Aluminiumdosen die am meisten recycelten Getränkeverpackungen der Welt. Die Aludose weist eine weltweit durchschnittliche Recyclingquote von 69 Prozent aus. In Deutschland und der Schweiz liegt die Recyclingquote der Aludose seit Jahren bei über 90 Prozent. Dank diesen hohen Recyclingquoten ist die Dose in Sachen Ökologie ebenbürtig mit anderen Gebinden und somit eine der umweltfreundlichsten Getränkeverpackungen.

Die Studie erfolgte im Auftrag des Can Manufacturers Institute und Metal Packaging Europe (www.metalpackagingeurope.org) und wurde vom weltweiten Beratungsunternehmen Resource Recycling Systems (RRS www.recycle.com) durchgeführt. Den Angaben zufolge untersuchte die Studie die Daten für 82 Prozent des globalen Aluminiumdosenmarktes oder insgesamt 21 Länder.

Die hohe Recyclingquote bildet neben gesteigerter Produktionseffizienz und steten Innovationen - insbesondere durch die Ultra-light-Dosen -  die wichtigste Voraussetzung für eine gute Ökologie- und Nachhaltigkeitsbilanz der Aludose, wie dies ebenfalls Berechnungen der Forschungsanstalt EMPA belegen. Hinzu kommt, dass das Metall Aluminium zu den permanenten Wertstoffen zählt, welche sich nach der Erstproduktion nicht wie viele andere Materialien nur einige Male, sondern immer wieder recyceln lassen, und dies mit wesentlich geringeren Umweltauswirkungen als bei der Neuherstellung. Diese neue Wertstoffklassifizierung der „Permanenten Wertstoffe“ (siehe Grafik) hat auch der Ausschuss für Umweltfragen des Europaparlaments (ENVI) Anfang 2017 akzeptiert und in seine zukünftige Materialkreislaufstrategie den Begriff „multiple recycling“ aufgenommen.

Metalle, der Rohstoff für Generationen

Zu den permanenten Wertstoffen zählen sämtliche Metallverpackungen wie Getränkedosen, Schalen, Tuben oder Nespresso Kapseln aus Aluminium und alle Stahlblechverpackungen. Sie sind alle mehrfach recycelbar und erfüllen somit die Bedingungen eines permanenten Materialkreislaufs. Wiederverwertetes Metall verbleibt als vollwertiger Rohstoff im Kreislauf und steht damit für die Produktion neuer, hochwertiger Produkte für künftige Generationen immer wieder zur Verfügung.




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