25. Juli 2017 | Branche, Technologie, Anwendungen

Kuka präsentiert neueste Automatisierungslösungen auf der Schweißen & Schneiden in Düsseldorf

Auf der Messe Schweißen & Schneiden präsentiert Kuka die neuesten Automatisierungslösungen. Der international tätige Automatisierungskonzern zeigt auf dem Gemeinschaftsstand von Kuka Industries und Kuka Roboter seine Lösungen für die gesamte metallverarbeitende Branche und die Automobilindustrie. Die Leitmesse für Arbeiten im Bereich Fügen, Trennen und Beschichten findet vom 25. bis 29. September 2017 in Düsseldorf statt. Der Kuka-Messestand befindet sich in Halle 13, Stand F14.

Mit dem Kuka ready2spot speed-Paket bekommen Zulieferer aus der Automobilbranche ein Tool in die Hand, Punktschweißapplikationen für das Fügen von Stahl- und Aluminiumteilen schnell und einfach umzusetzen

„Derzeit beobachten wir den Trend, dass die Fertigungstiefe gerade bei den Automobilzulieferern steigt. Für ihre Schweißtätigkeiten erwarten sie hoch dynamische Lösungen, die gleichzeitig genügend Flexibilität für Adaptionen bieten“, sagt Werner Angerer, Application Product Manager bei der Kuka Roboter GmbH. Auf dem Gemeinschaftsstand von Kuka Industries und Kuka Roboter mit 350 Quadratmetern präsentieren die beiden Unternehmen ihre Automatisierungsexpertise im Bereich Schweißen. Von ready2use-Paketen, dem passenden Roboter über die geeignete Software bis zur vernetzten Gesamtanlage – am Kuka Messestand finden Anwender für jede Schweißanforderung die passende Lösung.

Alles im Blick: Schweißanlage 4.0

„Nur wer alle Daten im Blick hat, kann seine Prozesse verbessern“, sagt Siegfried Heißler, Vice President Arclas bei Kuka Industries. „Die Digitalisierung der Anlagen ist deshalb der logische Entwicklungsschritt für die Unternehmen.“ Nur so könnten sie auf die veränderten Marktgegebenheiten wie kürzere Produktzyklen und Diversifikation reagieren und den Wettbewerbern Paroli bieten. Kuka Industries unterstützt ihre Kunden hierbei mit ihrem langjährigen Prozess-Knowhow im Schweißen und macht die Produktion fit für die Zukunft. Auf der Schweißen & Schneiden können Messebesucher Einblick in eine Schweißanlage 4.0 erhalten. Vom Laserschneiden über das Punktschweißen bis hin zum Schutzgasschweißen: Die Anlage simuliert ein mögliches Fertigungsszenario. Dabei werden alle Daten gesammelt und für den Kunden bereitgestellt. Mit einer Kuka-Software zur Prozessüberwachung und Dokumentation werden die Daten überwacht, elektronisch archiviert und stehen daher für weitere Analysemöglichkeiten zum Beispiel in Cloud-Systemen zur Verfügung. So erhalten Standbesucher den Überblick: unter anderem über den allgemeinen Anlagenstatus, Prozessdaten zur aktuellen Bearbeitung des Bauteils, die Schweißqualität des Bauteils und anstehenden Wartungen. Bei Interesse können die Daten auch auf die mobilen Endgeräte gespielt werden. Dies funktioniert ganz einfach über das Scannen des QR-Codes.

Höchste Performance für jeden Anwendungsfall

Herzstück einer dieser modularen Zellen ist das neue Kuka ready2spot speed-Paket. Das vorkonfigurierte und getestete Bundle ist nach wenigen Handgriffen betriebsbereit. Besonders Zulieferer aus der Automobilbranche bekommen damit ein Tool in die Hand, Punktschweißapplikationen für das Fügen von Stahl- und Aluminiumteilen schnell und einfach umzusetzen. „Mit unseren ready2use Paketen demonstrieren wir, wie die Zusammenarbeit in einer globalen Welt unter Partnern aussehen kann. Die Applikations-Pakete lassen sich punktgenau den jeweiligen Marktanforderungen entsprechend anpassen“, erklärt Angerer. Die dabei eingesetzte Zusatzsoftware Kuka.ServoGun Basic ist ebenfalls auf der Messe zu sehen. Das Software-Technologiepaket ermöglicht höchste Prozessqualität und vereinfacht die Inbetriebnahme, Kalibrierung und auch die Programmierung von Punktschweißapplikationen mit Servozangen. Sie beinhaltet zudem ausgiebige Diagnosefunktionen und ist über Kuka.WorkVisual einfach zu installieren.

Zuwachs für die Produktfamilie

Der Kuka Roboter KR Cybertech Arc HW feiert auf der Messe Europapremiere. Das Besondere: Mit einer Armlänge von 2.100 Millimeter verfügt der Roboter über die größte Reichweite seiner Klasse auf dem Markt. Die Produktfamilie KR Cybertech Arc ist für Bahnapplikationen wie Schutzgasschweißen ausgelegt. Mit der Erweiterung um eine 50-Millimeter-Hollow-Wrist Hand (HW) können Schweißarbeiten nun noch präziser durchgeführt werden. Der Grund: Die Grundachsbewegung wird damit deutlich reduziert. Neben einem hoch präzisen Roboter sind auch passende Positionierer für ein optimales Schweißergebnis entscheidend. In Düsseldorf zeigt Kuka davon zwei Neuheiten. Der KP3-V2H S ist der schnellste 3-Achs-Positionierer auf dem Markt, so das Unternehmen. Mit Indexzeiten von gerade zwei Sekunden hilft er, Taktzeiten zu reduzieren. Der kompakte zwei-Achser KP2-HV500 seinerseits stellt die durchgängige optimale Bearbeitungsposition des Werkstücks sicher.

 




Anmelden
Abonummer