08. Juni 2017 | Branche, Technologie

Bertrandt investiert in Komponentenfräse für Aluminium

Der Design-Modellbau im Bertrandt-Technikum Ehningen hat jüngst eine neue Komponentenfräse von Fooke in Betrieb genommen. Mit einer Größe von 3.500 x 2.200 x 1.500 mm können die Modellbauer jetzt zum Beispiel Seitenwandrahmen für Datenkontrollmodelle, Karosserieteile oder polierten Chrom-Zierrat aus Aluminium herstellen. Ein besonderer Vorteil der neuen Fräse liegt auf der präzisen Darstellung von Oberflächen bei einem großen Zerspanungsvolumen und hoher Geschwindigkeit. Mit seiner technologischen Ausstattung deckt Bertrandt im Design-Modellbau – kombiniert mit den Rapid Technologies – das gesamte Spektrum des modernen Modellbaus ab: vom Clay- und Hardmodelling über Proportions-, Ergonomie- und Durchsichtsmodelle bis hin zu Designerlebnisfahrzeugen, Showcars sowie Datenkontrollmodellen.

Mit der neuen Komponentenfräse hat Bertrandt in Highend-Technologie hinsichtlich der Zerspanung von Aluminium investiert

Mit der Investition in die neue Fooke Endura 711 Linear ergänzt Bertrandt seinen Maschinenpark im Feststoffbereich, um insbesondere Teile aus Aluminium fertigen zu können. Durch die stabile Bauweise und gute Innenkühlung kann die Fräse mehr Material pro Arbeitsgang abnehmen und liefert gleichzeitig sehr gute Oberflächenergebnisse. Dies ist besonders wichtig bei Komponenten, die ein homogenes Fräsbild aufweisen müssen, wie etwa polierter Chromzierrat für Designmodelle. Mit der neuen Fräse investierte Bertrandt rund 900.000 Euro in seinen Design-Modellbau – inklusive der Baumaßnahmen für die neue Bodenplatte. Durch die insgesamt fünf Fräsmaschinen für unterschiedlichste Materialien und Anforderungen profitiert der Kunde von einem interessanten Portfolio bei hoher Qualität und kurzen Prozesszeiten.

Seit 40 Jahren ist Bertrandt im Großraum Stuttgart vertreten. In diesem Zeitraum hat sich der Entwicklungsdienstleister als kompetenter Partner für die Automobilindustrie und Systemlieferanten im automobilen Umfeld etabliert. Dabei ist aus dem Konstruktionsbüro ein Technologiespezialist entstanden, der alle Leistungen bis hin zur Komplettentwicklung von Fahrzeugen anbietet. Das Know-how in Ehningen umfasst Karosserieentwicklung mit den Feldern Design-Modellbau, Rapid Technologies, Rohbau/Türen/Klappen, Interieur/Exterieur und die Komponentenentwicklung. Die Elektronikentwicklung, Motor-/Fahrwerksentwicklung, Gesamtfahrzeugauf- und -umbau, Messetechnik sowie die Erprobung von Komponenten und Gesamtfahrzeugen stellen weitere Schwerpunkte dar.

 




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